Umweltgifte, insbesondere Nahrungsgifte, machen uns krank

Wir brauchen uns nichts vormachen: Gifte sind inzwischen überall drin, dran, drumrum. Umweltgifte finden sich in unserem boden, im Wasser, in der Luft. Es gibt Wohngifte, denen wir nicht mehr entrinnen können, Gift in unserer Kleidung, in Reinigungsmitteln und Hygieneartikeln, Spielzeug, Verpackungen - und in unserem Essen. Aber genau deshalb ist es notwendig und umso wichtiger, dass wir dabei nicht den Kopf in den Sand stecken, dabei in Panik geraten oder in depressionen verfallen. Denn zusätzliches Gift in Form von Stress ollen wir bestimmt nicht. Deshalb ist es umso wichtiger, Gift da "einzusparen" wo wirEinflussmöglichkeiten haben. Denn die Politik verschont und schützt uns nicht. Wo also, wenn nicht bei unserer Ernährung sollten wir anfangen? ier haben wir, durch umfangreiches Informieren und Bewusstwerdung über die gesamte Problematik und Alternativmöglichkeiten ein gewisses Maß an Kontrollmöglichkeiten, wieviel Gift wir in uns aufnehmen und unserem Körper zumuten. Aufklärung tut Not, was ich mir unter Anderem zur Aufgabe machen möchte.

Hormone, Pestizide, Weichmacher, Antibiotika, Dioxin und andere Lebensmittelskandale, die sich mehr und mehr häufen, Zusatzstoffe/Chemie, Genmais und -soja, industriell gefertigte, verarbeitete, denaturierte Nahrung: Dass unser Fleisch völlig verseucht ist, ist durch die Massentierstallskandale langsam in fast aller Munde (aber erst heute unterhielt ich mich wieder mit einem Menschen, der immernoch der Meinung war, dass Truthähne zwischen den Schweinchen auf dem Bauernhof frei herumspringen! Als ich ihm Bilder von Truthahnfarmen zeigte, staunte er nicht schlecht. Es war ihm völlig unbekannt!). Doch wie sieht es mit unserem Obst und Gemüse aus? Mit unseren sonstigen Lebensmitteln? Den ganzen Verpackungen, in denen unsere Lebensmittel eingepackt sind? Was ist mit den genmanipulierten, hochgezüchteten Pflanzen? Auch hier ist es leider nicht besser. Der Griff zur Bioware ist deshalb von immenser Bedeutung für Gesundheit und Umwelt geworden. Doch auch bei BIO ist nicht mehr alles so bedenkenlos, wie es ursprünglich sein sollte und wollte. Die Politik schläft weiter ihren Dornröschenschlaf und bezieht dabei vermutlich eine Menge Kohle dafür (so einen Job will ich auch mal haben - oder neee, lieber doch nicht! Bin ja nicht asozial und kriminell und will das auch nicht werden...), während wir auf mehreren Wegen und Ebenen schleichend vergiftet werden. Und während die Vergiftungen immer schneller zunehmen, baut das Gesundheitssystem genauso rapide ab.

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◙ Allgemein empfehlenswerte Filme zu den Giften in unserem Essen

Mehr Filme findest Du unter -->Visuelles

Monsanto - Mit Gift und Genen (von Marie-Monique Robin 2008)
Über einen multinationalen Biotechnologiekonzern! Monsanto erwirtschaftet viel Geld. Viel Geld aus Geschäften mit Agent Orange, PCB oder Gen-Pflanzen. Erfolgreich ist der Gigant auf dem Agro-Sektor deshalb, weil er beste Beziehungen zu Regierungsbehörden hat, Druck ausübt oder Gutachten manipuliert, um seine Produkte auf den Markt zu bringen. Monsantos Skandalgeschichte ist lang: So zeigt Robins Film, dass Monsanto seit Jahrzehnten über die hochtoxische Wirkung von PCB, eines der schlimmsten Umweltgifte, Bescheid wusste.

 

Unser täglich Gift (von Marie-Monique Robin 2011)
Dioxin in Eiern, Hormone in Schweinefleisch – die Lebensmittelindustrie hält schon lang nicht mehr, was sie  uns in bunten Werbebildern verspricht. Zwei Jahre recherchierte die Journalistin Marie-Monique Robin weltweit und macht in ihrem Dokumentarfilm „Unser täglich Gift“ deutlich: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der wachsenden Zahl chronischer Erkrankungen und den chemischen Stoffen in unseren Nahrungsmitteln.

le="text-align: left;"> Folgen: Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Gicht, Allergien und auch Krebs, uvm. – Essen, das krank macht.

    Marie-Monique Robin in einem Interview über ihren neuesten Film

Zukunft pflanzen der am 16.10.2012 um 20.15 Uhr auf ARTE ausgestrahlt wird:

Der Präsident der französischen Lebensmittelindustrie sagt, ohne Pflanzenschutzmittel würden 40 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge verloren gehen. Die NGOs geben Pestiziden die Schuld für den Hunger in der Welt. Wer hat Recht? Pestizide und industrielle Landwirtschaft machen den Menschen krank, das geht aus einer Reihe meiner Filme klar hervor. Mir wird allerdings immer das Ertragsargument entgegengehalten. Um diese besiegelten Wahrheiten zu hinterfragen, habe ich eine Bestandsaufnahme des agro-industriellen Systems gemacht und es mit dem biologischen – oder vielmehr dem sogenannten agro-ökologischen – Modell verglichen. Das überraschende Ergebnis dieser Untersuchung lautet: Die Erträge des ökologischen Landbaus können genauso hoch oder sogar höher sein als die der industriellen Landwirtschaft!

Lohnt sich der Anbau von Monokulturen auf lange Sicht nicht? Nein. Am besten zeigt das im Film ein verzweifelter amerikanischer Getreidefarmer. Er ist von den Saatgutherstellern abhängig. Seine Böden sind ausgelaugt, und auch mit der Artenvielfalt ist es vorbei. Er sorgt sich um die Gesundheit seiner Kinder. Aber er weiß nicht, wie er seine Lage ändern könnte. Die ökologisch wirtschaftenden Bauern überall auf der Welt kommen dagegen gut ohne Pestizide aus und haben keine Probleme mit Insekten.

 

Mahlzeit - Krank vom Essen (von Karin Haug 2003)

Moderne Ernährung in der Wohlstandsgesellschaft: Fertiggerichte, Fast-Food, Snacks.

Begleitendes Material für den Unterricht zu „Mahlzeit: Krank vom Essen“
ab 8. Schulstufe
zusammengestellt von Barbara Waschmann, junge@normale.at
mit Beiträgen von Rosemarie Zehetgruber, gutessen consulting, www.gutessen.at
Begleitmaterial Mahlzeit krank vom Essen
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"Weltweit werden 1134 Pestizide eingesetzt, die unser Essen belasten können", schreibt Greenpeace. Davon sind Einige auf unserem Essen per Tests garnicht nachweisbar, obwohl sie vorhanden sind. Über 140.000 Tonnen werden jährlich in Europa auf unsere Äcker- und somit auf unsere Nahrung gespritzt! Auf einer schwarzen Liste der gefährlichsten Pestizide stehen derzeit 451 gefährliche Pestizidstoffe, 149 davon sind in der EU erlaubt (Stand: 2012, 2008 waren es 327 Spritzmittel, 168 Mittel in der EU).

BASF, Bayer, Monsanto - sie wollen nicht unser Bestes, sie wollen nur unser Geld! Sie arbeiten Hand in Hand mit der Pharmaindustrie, die uns auch nicht gesund sehen, und sich an uns bereichern möchte! Und die Politik tut alles daran, um diese geldgierigen, machthungrigen Lobbies tatkräftig zu unterstützen, anstatt für unser Wohl zu sorgen! Es gibt zwar gesetzliche Höchstgrenzwerte für die einzelnen Pestizide, jedoch wird die Anzahl der verwendeten Pestizide auf ein und demselben Nahrungsmittel nicht festgelegt! Hinzu kommt der bemerkenswerte Fakt, dass nicht etwa die Körpergrösse von Babies oder Kleinkindern bei der Festlegung als maßgebend herangezogen wurden, um den Grenzwert festzulegen, sondern ein Teenager. Eine Handvoll Trauben etwa könnten ein Baby töten!


Diese Gifte sind eine akute und langfristige Gefahr für unsere Gesundheit und unsere Umwelt (Grundwasser, Tiere, Biodervisität,...). Sie sind krebsauslösend, schädigen unser Erbgut, greifen aktiv in unseren Hormon- und Stoffwechselorganismus ein, hemmen unsere Fähigkeit selbstständig zu entgiften, während wir von immer mehr Giften überschwemmt werden (hinzu kommt der immer größer werdende E-Smog, dem wir Tag und Nacht ausgesetzt sind und 1. unsere Blut-Hirn-Schranke ständig für Gifte passierbar eröffnet und 2. zusätzlich unsere Entgiftungsleistung einschränkt). Aus Studien wurde bekannt, dass Pestizide, zumindest bei Tieren, auch die Fruchtbarkeit zerstört. Man kann davon ausgehen, dass dies auch beim Menschen der Fall ist. Seit Jahren ist davon die Rede, dass unsere Gesellschaft vergreist. Grund dafür sei der heutige Unwille, Kinder in die Welt zu setzen. Viel mehr glaube ich, dass die Gesellschaft garnicht mehr in der Lage ist, genügend Kinder zu zeugen!
In Deutschland wird ca. jede 6. Ehe als unfruchtbar vermerkt (Nicht-eheliche Verbindungen tauchen in den Statistiken nicht auf, somit dürfte die Zahl weitaus höher liegen!). Männer und Frauen sind quasi gleichermaßen davon betroffen. Natürlich gibt es noch andere Einflüsse, die (unbelegt) für eine Kinderlosigkeit verantwortlich gemacht werden könnten, zb. Stress. Jedoch vermute ich, dass dies nur den Tropfen darstellt, der das Fass "zum Überlaufen" bringt. Die Medizin ist sich jedenfalls im Unklaren über die eigentlichen Ursachen. Sie reden diffus von Erbgutschäden, Hormonstörungen, Umwelteinflüssen, die womöglich die Fruchtbarkeit vermindern bzw. zerstören. Ach, und die Ursache ist also unklar, ja?

Ratgeber - Essen ohne Pestizide 2012
Herausgegeben von Greenpeace | Version 2012
Essen_ohne_Pestizide.pdf
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Mehr Hintergrundinfo und mehr PDFs (über Studie und Ratgeber) zum Download findest Du bei Greenpeace

Pestizide - nicht wir in der westlichen Gesellschaft die schlimmsten Opfer

Die Pestizidbelastung ist für uns Konsumenten in den westlichen Ländern freilich schwerwiegend und nicht tragbar. Noch schlimmer aber trifft es die schlecht bezahlten Bauern und Hilfsarbeiter, die in den fernen Ländern unsere vergifteten Lebensmittel anbauen und ernten, sowie all Jene, die in diesen Gebieten um die Plantagen leben. Beim Cashewanbau beispielsweise wurde viele Jahre das Gift Endosulfan angewendet (1956 erstmals zugelassen), welches nach über 20 Jahren Einsatz seit 2001 endgültig verboten wurde. PAN-Germany (Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.) schreibt hierzu: "Obgleich es schon früh zu gesundheitlichen Schädigungen kam, verging eine geraume Zeit, bis das Ausmaß der Schädigung deutlich wurde. Ende des Jahres 1999 erhoben Mitglieder des in Thiruvananthapurm basierten Thanal Conservation Action and Information Network Daten über den Gesundheitszustand der Bewohner des Pariya Dorfs. Mit alarmierenden Ergebnissen." Das Verbot ist zwar schön und gut, nutzt den Menschen dort aber herzlich wenig! Viele Menschen sind an der herben Belastung des Insektizids schwer erkrankt und leiden noch heute an den massiven Folgen, oder sind daran elendig zugrunde gegangen. Als wenn dies nicht schon schlimm genug wäre, geht man mittlerweile davon aus, dass diese Vergiftung sogar weiter vererbt werden kann und so über Generationen hinweg für viele Missbildungen und schwere Krankheitszustände sorgt und sorgen wird. Dr. Mohana Kumar, seit 30 Jahren in dieser Gegend als Arzt tätig sagt aus, dass "...Endosulfan durch die Haut, Wasser oder Nahrung in den Körper" gelange und durch "...Leber, Nieren, Gehirn oder Knochenmark aufgenommen wird." Damit wird das Erbgut unwiderruflich geschädigt und die Vergiftung so an die nächste Genration weitervererbt, berichtete der TV-Sender ARD im August 2012 in der Sendung "Rückschau: Indien - Giftiger Regen". "Im indischen Bundesstaat Kerala sind womöglich 22 Dörfer betroffen, mindestens 6000 Menschen unheilbar krank. Hunderte starben bisher", schreibt der Sender weiterhin. Man erfährt vom qualvollen Leid des kleinen Mädchens Haseena, mittlerweile 21 jahre alt, welches mit 5 Jahren die ersten Symptome entwickelte und bis jetzt nicht mehr zu einem normalen Leben fähig ist. Umwelt und Menschen werden noch für mehrere Generationen leiden, bis sie sich wieder von dem jahrzehntelangen Einsatz mit Endosulfan erholt haben. Stoppe diesen kranken Wahnsinn, indem Du Dich für gesunde, pestizidfreie Nahrung entscheidest. Mit Deinem Einkauf unterstützt du den Kampf gegen den schwerwiegenden Einsatz von Pestiziden, und hilfst nicht nur Dir und Deiner Gesundheit, sondern verbesserst damit auch den Zustand Stück für Stück von vielen, vielen Menschen auf der ganzen Welt, und natürlich der Erde selbst - unserem Lebensraum!

Desinformationen und Lügen

Die gequirlte Scheiße wird so oft wiederholt, bis es auch endlich wirklich Jeder mitbekommen hat und glaubt! Deshalb ist es wichtig, auch die Wahrheit von Zeit zu Zeit zu wiederholen und ins Gedächtnis zu rufen. Deshalb gehe ich hier auch auf die Sensationen der letzten Zeit ein, dass Bio doch nicht besser und gesünder sei, als Industrieware. Über Wochen hinweg wurde die so genannte "Studie" in jeglichen Medien durch den Fleischwolf gedreht und auf dem Präsentierteller gezeigt. Bei Günter Jauch wurde eine nichts sagende, langwirige Disskusionsrunde (u.a. mit Udo Pollmer, Sarah Wiener, Herrn Kamps,...) ausgestrahlt. Der Spiegel berichtete sogar ganze Zweimal darüber, dass Bio definitiv nicht gesünder sei, als seine konventionellen Gegenspieler. Das Thema Pestizide wurde dabei einfach unter den Teppich gekehrt, obgleich zugegeben wurde, dass Pestizide zumindest der Umwelt nicht besonders zuträglich sei. Für uns Menschen aber sei dies gar kein Problem. Zugegeben, Bio ist heute nicht mehr so viel besser, wie es vor einigen Jahren noch war, als es noch ein Nischendasein fristete. Bio war Öko, und Öko war nun mal out! Aber wer sein Gehirn nur ein bisschen einschaltet, der weiß ganz einfach, dass Bio eben doch besser ist, als diese pestizid- und sonstigen giftverseuchten konventionellen Giftbomben, genannt Lebensmittel. Unlängst kam dann auch heraus, dass die Studie eigentlich garkeine richtige Studie darstellt, zumindest keine, die konkrete, standfeste Beweise hervor bringt. Die Menschen, die auf Giftrückstände untersucht worden sind, wurden glatt an den falschen Stellen durchsucht. Dort, wo sich Gift nämlich ablagert, in Bindegewebe und Leber, wurde jedenfalls nicht gesucht. Überhaupt, es wurden eigentlich viel zu wenig Menschen untersucht und auch nicht über einen längeren Zeitraum. Bezahlt wurde die Studie von wem?

Auch wenn Bio nicht mehr das ist, was es mal war, und auch hier Obacht gilt, ist Eines definitiv klar: Bio ist eben doch besser als Konventionell. Lass Dich bitte nicht beirren, Dein L-e-b-e-n-smittel sollte Dir auch definitiv ein paar cent mehr wert sein. Und dazu gehe bitte nicht in den Supermarkt oder Discounter, wo es zunehmend "Bio"ware zu kaufen gibt. Bitte gehe dazu in richtige Bioläden (oder gar, wenn du die Möglichkeit hast, direkt zum Erzeuger, dem Kleinbauer in Deiner Region - manche sind auf den Wochenmärkten zu finden), wo die Frischware nicht in Plastik verpackt angeboten und unter Minimalbedingungen angebaut und gehalten wurde. Du wirst mit der Zeit feststellen, dass es im Supermarkt oft sogar teurer ist als im Bioladen. Nimm dir die Zeit zu vergleichen, es lohnt sich! Pass Deine Essgewohnheiten mehr der Regionalität und Saisonalität, sowie den Aktionsangeboten an. Spare ein, indem Du nicht mehr ständig zuviel kaufst und dann doch wegwirfst. Spare ein, indem Du weniger, aber gehaltvollere Nahrung zu Dir nimmst (Du wirst nicht hungern!). Spare ein, indem Du weniger Süßes und sonstigen Mist kaufst. Kaufe und ernähre Dich bewusster und hochwertiger! Und Du wirst sehen, dass Du unterm Strich garnicht so viel mehr Geld ausgibst, wie davor. Das funktioniert, versprochen! Abschließend noch den schönsten Artikel über "Bio ist doch nicht besser", den ich die letzten Wochen gelesen habe. Ich möchte euch dieses kleine "Juwel" nicht vorenthalten:

Liebe Biogemüse-Studie!

Wir ruinieren mit unserem Gefresse von Schrottnahrung die Gesundheit und Zukunft Minderprivilegierter.

"...Die Behauptung, der Genuss von konventionell angebauten Lebensmitteln sei im Vergleich zur Bioware nicht ungesünder, ist deshalb ein Fall für den Mülleimer, weil es für diese These keine einzige Langzeitbeobachtung gibt. Als Beweis bräuchte man drei Kontrollgruppen. Eine „Biogruppe“, eine „konventionelle Gruppe“ und eine „Mischgruppe“. Am besten mit Kindern. Man müsste penibel darauf achten, dass alle Gruppen während der Untersuchung das Gleiche essen, ähnlich leben, arbeiten und auf dem gleichen Fleck Erde leben. Dann müsste man prüfen, wer unfruchtbarer ist, mehr Allergien, Depressionen, Krebs, Haut- und Atemwegserkrankungen, Hormonstörungen, Parkinson und so weiter hat. Hat man aber nicht.

1939 wurde in England eine 25 Jahre andauernde Vergleichsstudie begonnen. Nicht mit Menschen, sondern mit Äckern. Das unter Kennern der Materie bekannte Haughley Experiment, aus der die Idee des Biosiegels entstand, brachte in dieser weltweit 1. Ökolangzeitstudie zutage, dass jener Boden mehr Regenwürmer hatte, fruchtbarer und gesünder war, der biologisch bewirtschaftet wurde. Nun soll eine Rübe von diesem Acker keinen Unterschied für den Menschen ma- chen verglichen mit einer Rübe, die mit Herbiziden behandelt wurde und vom Acker stammt, der durch Schwermetalle kontaminiert ist? Das Ignorieren dieser Aspekte ist noch kein Grund zur Aufregung. Die bodenlose Unverschämtheit besteht darin, dass es bei dem ganzen Getue immer nur um das Wohlbefinden des feinen Herrn Europäers und des Fräulein Nordamerikas geht. Ist Bio gesünder? So lautete die Fragestellung der Wissenschaftler aus Stanford. Nachfrage der Kolumnistin: für wen? Man könnte doch mal in einer der wenigen Langzeitstudien des Cancer Registry of Central California an Beschäftigten in der konventionellen Landwirtschaft schmökern. Im Vergleich zur Kontrollgruppe erkrankten die Landarbeiterinnen zu 59 Prozent mehr an Leukämie, 63 Prozent mehr an Gebärmutterhalskrebs, 68 Prozent mehr an Gebärmutterkrebs und 69 Prozent mehr an Magenkrebs. Dabei haben sie das Zeug nur gepflückt und nicht gegessen!..." den ganzen Artikel lesen

 

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B a c k  T o  T h e  R o o t s

 

Plastik ist allgegenwärtig. Wir finden es in der gesamten Wohnung, insbesondere der Küche, wieder, wo die Stoffe direkt in unsere Nahrung, und somit in unseren Körper übergehen. Um Plastik, sowie Farben, Lacken, Gummi und Klebstoffe weicher und flexibler zu machen, werden sogenannte Weichmacher (Phtalate) hinzugesetzt. Und ca. 80% unserer Nahrung ist in Plastikverpackungen verpackt. Auch nehmen wir Weichmacher mit über- zogenen Tabletten zu uns. Damit der Überzug nicht spröde wird, wird die Masse mit Hilfe von  Polymerlösungen hergestellt, in der Weichmacher beinhaltet sind. Dies hat nicht nur umweltbedingte, sondern auch gesundheitsschädliche Folgen für uns. Abgesehen von der Tatsache, dass Weichmacher auf unseren Hormon- und Stoffwechselstatus einwirken und verändern können, haben Studien schon 2008 ergeben (siehe 3. Film unten), dass die hemikalie Bisphenol-A auch schon in geringer Dosis Wirkung auf die geistige Entwicklung unseres Gehirns hat und sehr wohl in unserem Körper wiederzufinden ist. Befürworter behaupten auch heute noch, dass diese Chemikalien vom Körper sofort wieder abgebaut werden würde, was nun schon mehrfach von Medizinern und Wissenschaftlern widerlegt wurde.

 

 

◙ Diabetes durch Weichmacher - Neue Studien belegen schädliche Wirkung

 

Schon seit Jahren wird in medizinischen Kreisen darüber diskutiert, dass Weichmacher in Kunststoffen, Kleidung sowie in Lebensmittelverpackungen vom menschlichen Körper aufgenommen werden und den Hormonhaushalt und viele Stoffwechselvorgänge beeinflussen können. Neuere Untersuchungen bestätigen dies, indem sie den Weichmachern massive Einflüsse auf den Insulinhaushalt und somit die Begünstigung von Übergewicht und Diabetes bescheinigen. Das Ergebnis einer Literaturstudie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, die der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) vorstellte, bestätigt: Die Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. In Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen sind die genannten Chemikalien enthalten. Sie gelangen über die Atemluft, die Haut oder die Nahrung in den Körper. 30min. Film, in der WDR-Mediathek einsehbar.

 

Phtalate (zb. DEHP), oder auch die Chemikalie Bisphenol-A, die ebenfalls Verwendung in der Herstellung für Plastikgegenstände, oder auch Innenbeschichtungen von Konservendosen finden, machen zudem unfruchtbar, und können auf die Atemwegsorgane negativ wirken. Diese Stoffe beeinflussen unseren gesamten Stoffwechsel- und Hormonhaushalt, und bringen so unseren ganzen Organismus durcheinander. Die Folgen können somit noch weitaus vielfältiger sein, als bisher angenommen. Unser Hormonhaushalt ist ein sehr ausgefeiltes System, welches nur dann richtig funktionieren kann, wenn alle Hormone in Balance sind. Wird an einer Stelle im Zahnradwerk nur geringfügig etwas verändert, gerät das komplette System außer rand und Band. Mögliche Symptome von Hormonstörungen können sein:

 

Emotionale Dysbalancen (Aggression, Depressionen und Weinerlichkeit, Konzentrationsstörung- en, Phobien und Ängste, Rückzugsbedürfnis durch Erschöpfungszustände, Vergesslichkeit), Schlafstörungen, Herz- und Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen und Migräne, Akne, PMS, Zysten, PCO (Polyzystisches Ovarialsyndrom), Entzündungen aller Art, Haarausfall, Verspannungen, Schwindel, Schwitzen, Zahn-, Kiefer- und Nebenhöhlenprobleme, Veränderungen des Sexualverhaltens, und mehr! Daraus können ernsthafte Erkrankungen entstehen, wie zb Krebs. Zu den Stoffwechselstörungen zählen weiterhin: Diabetes, Gicht und Schilddrüsenerkrankungen.

► und auch die Kosmetika darf dabei nicht vergessen werden!

Das Zentrum der Gesundheit warnt in dem Zusammenhang auch vor Kosmetika mit versteckten Phtalaten, die nicht nur von der Verpackung aus in die Cremes und Seifen übergehen können, sondern direkt bei der Herstellung in die Produkte eingebracht werden - in Form von vergälltem Alkohol, und damit direkt in unseren Blutkreislauf! "Die möglicherweise größte unmittelbare Gefahr für den Menschen geht von Phthalaten in Form von Vergällungsmitteln in Kosmetika aus. Vergällungsmittel sind Stoffe, die zu Schutzvorkehrungen genießbare Stoffe ungenießbar machen sollen, indem sie den natürlichen Geruch, den Geschmack oder auch die Farbe der jeweiligen Substanz verändern. Ihre Verwendung in Kosmetika soll nicht zuletzt eine kuriose Gesetzge- bung umgehen. Da in den meisten Kosmetika Alkohol enthalten ist, auf den als Genussmittel innerhalb der Europäischen Gemeinschaft die Branntweinsteuer erhoben wird, entziehen sich Hersteller dieser Steuerpflicht, indem sie den Alkohol durch Phthalate vergällen. Verwendet wird zumeist Diethylphthalat (Phthalsäureethylester; DEP). Über die Haut aufgenommen, gelangen die Chemikalien direkt ins Blut. Ihre potentiellen gesund- heitlichen Auswirkungen werden in aktuellen Studien untersucht." Diabetes kann also nicht nur durch die Ernährung und Verpackungen ausgelöst werden, sondern auch durch Kosmetika!

 

"Wenn's schee macht..."

Diabetes und andere Hormon- und Stoffwechselerkrankungen

sind mit Sicherheit ein zu hoher Preis!

Noch mehr Informationen über Giftstoffe in unseren Hygieneartikeln und Kosmetika findest Du auf der Seite Zentrum für Gesundheit. Es geht hierbei um mehr als Weichmacher. Formaldehyd und Sodium Lauryl Sulfat beispielsweise gilt als krebserregend, und auch solche Stoffe greifen in unseren Hormonstatus ein oder machen uns anderweitig krank. Desweiteren empfehle ich die Seite codecheck.info, wo Du zu den meisten Produkten (Ernährung und Kosmetika) Inhaltsstoffe und deren gesundheitliche Einschätzungen abfragen kannst. Die Giftzufuhr über Kleidung & Co. sollte zwar auch nicht ausgeklammert werden, jedoch würde das hier nun den Rahmen sprengen und zu weit vom Thema Ernährung wegführen. Jedoch möchte ich es einmal erwähnt haben.

◙ Frankreich verbietet das hormonell wirksame Gift Bisphenol A in Lebensmittelverpackungen!

 

Ab 2015 darf z.B. die Innenbeschichtung von Dosen kein BPA mehr enthalten. Für die Verpackung von Kinderlebensmit- teln ist BPA bereits ab nächstem Jahr verboten. Deutschland muss nachziehen - auch wir wollen keine Hormongifte in unserem Essen und Trinken!

 

Infos und Tipps zur Vermeidung von Schadstoffen in der Broschüre „Achtung Plastik“ vom BUND:

Achtung Plastik! vom BUND
Informationsblatt "Chemikalien in Plastik - Gefahr für Umwelt & Gesundheit"
achtung_plastik_broschuere_Bund.pdf
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Vom BUND wurde auch ein PDF über Weichmacher in Kita und Kinderzimmer veröffentlicht:

 

◙ Ratgeber für Eltern und Erzieher

 

Turnmatten, Fußbodenbeläge, abwaschbare Tischdecken, Gummistiefel, Gymnastikbälle – im Kinderzimmer sind viele Dinge aus Weich-PVC. Schön praktisch, aber auch ganz schön ungesund. Denn häufig verstecken sich darin gesundheitsschädliche Weichmacher. Der BUND-Ratgeber gibt einfache Tipps, wie Weich-PVC zu erkennen und vermeiden ist. Eine Liste mit PVC-freien Kitaprodukten erleichtert den Einkauf.

 

Analysen des BUND haben ergeben, dass viele Kitas hoch mit gesundheitsschädlichen Phthalaten belastet sind, das sind PVC-Weichmacher. Bundesweit wurden über 200 Hausstaubproben aus Kitas analysiert. Das Ergebnis war erschreckend: Im Durchschnitt waren die untersuchten Kitas dreifach höher als normale Haushalte mit diesen Stoffen belastet. Das liegt wahrscheinlich daran, dass in Kitas besonders häufig Produkte aus Weich-PVC zum Einsatz kommen. Während in Spielzeug einige Weichmacher bereits verboten sind, ist die Verwendung in den meisten anderen Einsatzbereichen weiter erlaubt. Deshalb fordert der BUND Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, gesundheitsschädliche Weichmacher in allen Produkten zu verbieten, die im Umfeld von Kindern verwendet werden.

Ratgeber PVC - frei
Ratgeber für PVC-freie Kindergärten und Kinderzimmer
pvc_ratgeber_broschuere_BUND.pdf
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◙ Filme zum Thema Weichmacher

Der Giftcheck - Gefährliche Stoffe... (NDR)

So werden wir krank gemacht! (SWR3)

Bisphenol A Die schleichende Vergiftung (ARD)


 

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B a c k  T o  T h e  R o o t s

 

Medikamente, insbesondere Antibiotika, Hormongaben, Genmais und -soja. All das nehmen wir durch unseren Fleischkonsum auf und hat direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Auch die aktuellen Tierhaltungsbedingungen sind nicht nur ethisch nicht vertretbar, da weit von "artgerecht" entfernt, sondern bringen unsere Gesundheit unmittelbar in Gefahr. Man halte sich die ganzen Skandale vor Augen wie Dioxin, oder so manche Seuchen. Leider auch die Biotierprodukte, vorallem im Supermarkt und Discounter erhältlich, sind kein Garant für die Unversehrtheit von Mensch und Tier. Weiter oben ging ich auf die Debatte ein, ob Bio besser sei, die in den letzten Wochen überall zu Genüge zu lesen, sehen und hören war. Auch die Disskusionsrunde bei Günther Jauch erwähnte ich. Hier ein kurzer, weiterführender Bericht dazu, der auf diese Disskusion vorallem in Bezug auf die aktuelle Tierhaltung eingeht.

Wie billig also kann Bio sein bei unserem nimmersatten Konsum an Fleisch und Tierprodukten? Wie soll es möglich sein, unseren Appettit zu stillen, und dabei artgerechte Tierhaltung zu garantieren? Wenn wir ehrlich zueinander sind, wissen wir die Antwort bereits: Nämlich garnicht! Denn nur bis 50 Tieren (+ 1 Hahn) funktioniert so eine Herde. Ab 50 aufwärts sind die Tiere nicht mehr in der Lage, sich zu erkennen oder eine Rangordnung herzustellen, wie es für eine funktionierende Herde dringend nötig ist und einer artgerechten Haltung entsprechen würde. Carl Heinrich Engelmann schreibt 1984 in seinem Buch "Leben und Verhalten unseres Hausgeflügel":

 

"Die Beziehung zu den Gefährten erhält durch die feste Rangordnung von Huhn zu Huhn einen äußerst wirksamen Stabilisierungsfaktor. Diese „Hackordnung“ sichert jedem Angehörigem der Sozialgemeinschaft Hühnerherde einen bestimmten sozialen Rang, erlöst von dem Zwang zu ständiger Wachsamkeit und vermittelt ein Gefühl der Zugehörigkeit, das die Hühner, zumal die Hennen, sicher, ruhig und leistungsfähig macht."

 

Rangordnungen bedeuten für die Hühner Sicherheit und sind für sie lebenswichtig. Darin spielt auch der Hahn eine sehr wichtige, nicht wegzudenkende Bedeutung (wie bei allen Geflügeltieren, nicht nur bei den Hühnern). Ändert sich etwas in der Herde, und verändert sich die Rangordnung zu schnell, bedeutet alleine das immensen Stress für jedes einzelne Tier. Ist eine solche Rangordnung erst garnicht gegeben, leben diese Tiere von klein an unter Dauerstress, und hacken teils wie irrsinnig aufeinander ein. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, eine konventionelle Truthahnfarm von innen zu besichtigen und werde diesen Anblick, und vorallem die Gefühle in mir, wohl niemals mehr vergessen können. Der Stress lag schwer in der Luft und war in jeder Faser meines Körpers deutlich zu spüren. Auch hier "leben" die Männchen und Weibchen sofort nach Geburt getrennt, bis sie schlachtreif auf unseren Teller kommen. Immerhin, bei der ökologischen Hühnerhaltung wird die gemeinsame Haltung von Hähnen vorgeschrieben.

 

Wir müssen trotzdem Abschied davon nehmen, dass wir durch "etwas kleinere" Tierställe das Problem lösen, und damit unser Gewissen beruhigen könnten, bei gleichzeitig hohem Verzehr, mit gleichzeitig dermaßen niedrigen Preisen! Kein Hof könnte überleben, würde er nur 50 Hühner + 1 Hahn halten, wie es sich für artgerechte Tierhaltung gehören würde. Deshalb sind auch Bio - Hühnerfarmen mit maximal 3000 Hühnern pro Anlage keine Lösung! Kein Bauer würden unsere Gier nach tierischen Produkten mit nur 50 Hühnern stillen können. Man kommt dann schnell auf die Idee, die Anlagen so zu bauen, dass immer nur 50 Hühner beisammen wären. Auch ich habe direkt daran gedacht. Aber dafür bräuchte es mehr Platz und der Bau solcher Anlagen würde um Einiges teurer werden.

Es geht hier bisher weder um das Wohl der Tiere, noch um das der Menschen. Worum geht es in der Massentierhaltung dann? Ums Kosten einsparen, richtig! Dafür sind wir Menschen uns scheinbar zu nichts zu schade. Ich frage mich, wieviel es noch bedarf, damit es genug ist für uns alle, vorallem für diejenigen, die dafür verantwortlich sind. Denn: Unglückliche Tiere, Tierquälerei, verseuchtes Fleisch und gesundheitsgefährdete Milch will keiner! Deshalb wird das Image, wo es nur geht, immer wieder mit hübschen Bildchen aufpoliert, damit wir vergessen, was wir einst gehört oder gesehen haben. Es funktioniert, unsere Psyche ist so ausgelegt. Das nennt sich Selbsterhaltungsmechanismus. Wir vergessen, und wenden uns nur zu gern dem Positiven zu. Dem glücklichen Landhuhn, das friedlich zwischen ihren Herdentieren Körnchen pickt.

Doch in Wahrheit geht es immer noch weiter: Um Kosten zu sparen und den Prophit zu stärken wird vorallem am Huhn gezüchtet und in den Genen herumgepfuscht. Das Tier soll nicht möglichst schnell groß und fett sein, oder ebsonders viele Eier legen, es soll auch möglichst schnell Eier legen, damit weniger Nester gebraucht werden. es soll genormt große Eier legen. Man versuchte sogar, das Ei aus logistischen Gründen eckig zu bekommen. Geradezu grössenwahnsinnig! Wie weit muss es denn noch gehen?

 

Und wie es bei den Milchkühen ausschaut, das konnte man demletzt sehr gut im Film "die Milchlüge" ansehen. Ich empfehle gerade für die Einsicht in die aktuelle Kuhzucht, und dem irren Geschäft mit dem weißen Gold, diesen Film, und lege ihn Dir Wärmstens ans Herz. Für "eingefleischte" Veganer ist dieser Film allerdings mehr als enttäuschend gewesen. Zum Thema Milch gibt und gab es weitaus bessere Artikel und Dokumentationen, die teilweise in meiner Filmgallerie zu finden sind.

 

 

Aus der Sache gibt es eigentlich nur einen Weg:

Entweder den Fleischkonsum komplett auf Bio umstellen  u n d  stark drosseln

oder gehe gleich über zu

 

V e g a n i s m u s

 

Gerne kannst Du auch hier weiterlesen

und Dich noch mehr informieren

 

 

Über die Unzahl der heute gebräuchlichen Zusatzstoffe und deren verheerende Wirkung auf unseren Körper wird es hier in Zukunft mehr zu lesen geben. Denn über 300 Stoffe sind, ohne dass deren Auswirkungen auf unseren Körper in Langzeitstudien wirklich erforscht worden wäre, einfach so mal zugelassen worden. Im Biobereich sind es ca. 50 Stoffe, die verwendet werden dürfen. Bis dahin empfehle ich den Film "Mahlzeit - Krank vom Essen", den ich weiter oben schon bei den allgemein empfehlenswerten Filmen über die Gifte in unserem Essen aufgeführt habe.

Diese Reportage wird Dir garantiert die Augen öffnen!

Als wir noch in Höhlen lebten, und auch später noch, als wir schon Landwirtschaft und Viehzucht betrieben haben und mit der Natur im Einklang lebten, hatten wir unsere Lebensmittel immer direkt vor Augen. Wir wussten wann etwas wächst und reif ist. Und wir wussten um die unzähligen Heilzwecke dieser Pflanzen. Unsere Körper hatten die Möglichkeiten, die optischen Impulse zu verarbeiten. Denn der weiß eigentlich ganz genau, was er braucht und was nicht. Hält er einen besonderen Stoff gerade für notwendig, teilt er uns dies durch die Signale "Das will ich, das brauche ich!" mit. In der heutigen Zeit jedoch, wo unsere Lebensmittel zu 80% nicht mehr für uns einsehbar sind, strahlen uns dafür viele bunte, gesund aussehende Verpackungen entgegen, mit noch so vielen Siegeln, Werbeversprechen, und prallen, glänzenden Bilderbuchfrüchten. Unser Körper versucht immernoch mit uns zu kommunizieren und reagiert auf die optischen Impulse. Doch leider funktioniert dieser Mechanismus so nicht mehr! Wir wollen Lebensmittel mit dem gesamten Spektrum an Nährstoffen, kaufen aber leider Chemie und vergiftetes, nährstoffarmes Lebensmittel, angereichert mit noch mehr Chemie, und homöopathischen Dosen künstlich zugesetzten, isolierten Nährstoffen. Oftmals ist in der Verpackung nicht mal mehr das Nahrungsmittel, durch fettgedruckte Werbeversprechen angepriesen, zu finden, obwohl doch groß und breit vorne drauf steht "Erdbeerjoghurt" - keine einzige Erdbeere darin! Oder man sucht am Ende vergeblich nach den Mirabellen in der Zutatenliste vom Tee, wo vorne eine strahlend leuchtende Mirabelle zu erkennen ist. Wir führen unseren Körper völlig hinters Licht, weil wir von der Industrie und der Politik hinters Licht geführt werden. Der Körper hört irgendwann auf zu schreien, da er ja doch nicht verstanden wird, und wir haben ihn sowieso schon lange nicht mehr gehört. Denn nicht mehr er ist es, den wir hören, die manipulierende Werbungsstimme übertönt sein flehendes Rufen rund um die Uhr. Wir sind ihr nahezu 24 Stunden am Tag ausgesetzt. Und ist es nicht sie, die uns verleiten will, Dinge zu kaufen, die wir weder brauchen, noch eigentlich wollen, dann sind es die vielen visuellen Reize auf der straße. Hier ein Bild von einem Burger, da der geruch von Brot, Döner oder was auch immer. In der Stadt kommt einem alle 2m ein essender Mensch entgegen. Sobald man den TV einschaltet. Auf unseren morgendlichen Frühstücksflocken. Überall! Wer kann da noch widerstehen? Wer kann da noch die Stimme seines Körpers hören?

Ein anderes Problem ist die des Leptins. Dieses Hormon steuert im Normalfall unser Hunger- und Sättigungsgefühl. Doch wir wissen ja durch obige Informationen mittlerweile, dass unser Hormonhaushalt bekanntlich völlig im Eimer ist. Leptin spielt übrigens auch eine Rolle beim Kampf gegen Entzündungen, das aber nur am Rande. Das Problem bei der ganzen Sache liegt darin, dass wir bei unserem modernen Konsum eine Art Resistenz gegen unser wichtiges Hormon Leptin entwickeln. Ist das geschehen, so kann der Körper noch so viel Leptin ausschütten. Seine eigentliche Aufgabe, dem Gehirn ein Sättigungsgefühl zu signalisieren, ist vergeblich, denn das Signal wird im Gehirn nicht mehr erkannt. Die Folge ist, dass wir unkontrolliert essen und immer anfälliger werden für die leuchtenden Reklamen und bunten Verpackungen. Und die Industrie arbeitet systematisch daran, jeden Menschen um sein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl zu bringen, indem sie schon bei kleinen Kindern mit allen Mitteln und Wegen versuchen, diese Leptinresistenz mit nicht artgerechter Ernährung zu erreichen. Ganz einfach durch Gesetzeslücken möglich gemachte Einschmuggelei*. Das sind die Kunden von morgen! Die Fähigkeit unseres Körpers, sich selbst zu verstehen, und unser gesamter Organismus, wird also systematisch sabotiert. Die Industrie setzt seine perfiden Pläne seit vielen Jahren um, hat unseren Körpern den Krieg erklärt und greift immer mehr zu chemischen Waffen. Wir müssen uns wehren und uns gegen diese schleichende Zerstörung wehren!

*Unsere Gesetze sind alles Andere als dazu geeignet, uns vor Schaden zu schützen. Nicht nur die vielen Zusatzstoffe, die wir auf der Verpackung lesen können, sind unsere grössten Feinde, sondern die vielen, vielen Gesetzeslücken, die es möglich machen, sogenannte "Nicht-Zutaten" in Produkte unterzubringen, die nicht geklennzeichnet werden müssen und wir je davon erfahren würden. In vielen Produkten ist es so auf ganz legalem Weg möglich, uns beispielsweise Glutamat anzudrehen, ohne dass wir je Glutamat oder Hefextrakt (davon wissen die Meisten mittlerweile) in der Zutatenliste lesen würden. Es ist sogar erlaubt, vorne fett drauf zu schreiben, dieses Produkt wäre Glutamatfrei, obwohl es das nicht ist! Das ist nicht nur lächerlich, sondern in höchstem Maße untragbar und skandalös!

 

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B a c k  T o  T h e  R o o t s

 

Nur mal so als erstes Beispiel, später wird hier noch mehr berichtet und gelistet sein:
Unter Anderem in Sante Zahnpasten befindet sich Titandioxid als Zusatzstoff (vom Fluor mal abgesehen, auch dieses Gift ist bei Bio zugelassen). Titandioxid wird mit Hilfe von Nanopartikeln und Sulfaten hergestellt, welches im Endprodukt Rückstände davon aufweist. Im Endrohstoff befinden sich weiterhin produktionsbedingt Schwermetalle. Titandioxid sorgt als hohes Deckweiss für strahlend weisse Zahnpasta. What the Fuck? Ich will keine strahlend weisse Zahnpasta, die mir nur suggerieren will, dass ich damit weisse Zähne bekommen würde, ich will höchstens strahlend weisse Zähne, was ich aber mit Hilfe von Deckweiss, Nanopartikeln, Aminen (Achtung: Histaminintoleranz!) und Schwermetallen sicherlich nicht erreichen werde! Sante ist es egal, denn Titandioxid ist auch bei Bio ein zugelassener Zusatzstoff. Zugelassen bedeutet aber leider noch lange nicht, dass dieser Stoff zu 100% erforscht und als sicher unschädlich ausgewiesen werden kann. Auch nicht bei Bio!


Risikodebatte Nanotechnik (Faz.net, 30.08.2012)

Ob in Kosmetika, Textilien oder in Farben - nanometergroße Partikeln aus Metalloxid (zb Titandioxid) werden wegen ihrer besonderen Eigenschaften mittlerweile vielen Produkten zugesetzt. Doch je stärker man die Nanomaterialien nutzt, desto größer ist auch das Risiko, dass sie unkontrolliert in die Umwelt gelangen. Seit einigen Jahren diskutieren Umweltwissenschaftler und Toxikologen über die möglichen Auswirkungen auf die Natur und die Gesundheit. Dass sich industrielle Nanopartikeln unter Umständen in Ackerpflanzen anreichern und das Wachstum sowie die Ernteerträge verringern können, zeigt nun erstmals eine Studie von Forschern der University of California in Santa Barbara

 

Nanopartikel wurden also erst zugelassen, und dann erst werden sie richtig erforscht, ah ja, da haben wir es ja wieder. Sollte es nicht eigentlich anders herum geschehen? Zuerst richtig erforschen, dann ggf. zulassen? Von Bio erwarte ich 120%ige Sicherheit, doch leider sieht die Wahrheit in einigen Fällen doch völlig anders aus. Gerade bei den Zusatzstoffen findet sich Einiges wieder, was man mit Vorsicht genießen sollte. Titandioxid findet sich übrigens auch in einigen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln als Zusatzstoff wieder. Also auch in der Apotheke, vom Arzt teils verschrieben, aber das wissen wir ja bereits, ist Vorsicht geboten, da man leider auch dort zu einem großen Teil schädliche Mittel empfohlen und zu kaufen bekommt. Wir sollten aufhören treue Schäfchen zu spielen und jedem dahergelaufenen Lobbyisten oder der Politik und deren Gesetzen unser Vertrauen schenken. Bio ist nicht grundsätzlich schlecht, aber der Markt hat sich ind en letzten Jahren stark weiter entwickelt und in vielen Dingen leider nicht zum Besten. Daran ist aber auch der Verbraucher selbst beteiligt, denn er verlangt das ganze Jahr über nach allen Sorten perfekt aussehenden Obst und Gemüse, er verlangt abends um Sieben noch frisch gebackenes Brot, er sucht nach Fix- und Fertignahrung!

 

Fazit, egal ob konventionell oder Bio:

Es heisst grundsätzlich Augen auf, Hirn an,

Informieren, kritisieren und boykottieren!

 

 

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© by Khalil Bendib - Poisoned Apple, 2012 | Gefunden auf Otherwords.org

Wir Europäer, insbesondere die Deutschen, lehnen zu ca. 80% genmanipulierte Nahrung zu Recht vollständig ab. Denn die Forschung ist sich inzwischen ziemlich einig, dass genmanipulierte Nahrung (auch durch Fleisch und tierische Produkte über Futtermittel) dem Menschen enorm schadet! Und trotzdem werden wir damit kon- frontiert, penetriert, und obwohl eine "strikte" Kennzeichnungspflicht herrscht, um uns zu beruhigen, wird uns dieses Zeug einfach untergejubelt. Auf Transgen gibt es eine Übersicht nach Produktgruppen, ob genmanipulierte Ware in Deutschland erlaubt ist, und ob eine Kennzeichnungspflicht gesetzlich vorgeschrieben ist, oder eben nicht. Diese Liste kann Dir eine Hilfe bieten, Dich beim Boykott zu unterstützen. Denn wie in allen Bereichen bei den Lebensmittelgesetzen, egal ob es sich nun um Zusatzstoffe dreht oder sonstige Bereiche, gibt es überall genug Schlupflöcher und gesetzliche Entgleisungen, und die Regierung - ach, von wem erhalten die ihr 13. Weihnachtsgeld nochmal? - drehen Däumchen! Sie wollen nichts verändern. Sie stehen nicht auf meiner, nicht auf Deiner, nicht auf der Seite des Volkes! Sie vertreten nicht mehr uns, sondern vertreten und stehen für die Industrie ein! Wir werden schlicht und ergreifend verarscht! Anders kann man es leider nicht mehr ausdrücken, bitte verzeihe mir meine Fäkalsprache. Aber irgendwann ist echt mal Schluß!

 

Wie im ganzen Siegel - Dschungel nach und nach ans Licht kommt, Viele haben sich hier leider noch nicht um- fangreich genug informiert, ist auch das Genfrei-Siegel nicht vertrauenswürdig genug. Denn wo keins drauf muss, heisst noch lange nicht, dass keins drin ist! Ich werde hier in Zukunft weiter auf dieses Thema einge- hen. Bis dahin meide konventionelles Fleisch, Milchprodukte (kontaminiert durch haufenweise genmanipuliertes Futtermittel!) sowie Importware (insbesondere aus den USA), Neuerdings wird auch vor kontaminiertem Honig gewarnt. Dieser wird laut Bienen-Gentechnik.de in den meisten Fällen aus Ländern wie Argentinien oder Mexiko importiert, den wir in den Supermärkten kaufen können. Ein neuer Gesetzentwurf könnte legalisieren, dass gentechnisch veränderte Pollen in unserem Honig vorkommen dürfen, ohne dass dies gekennzeichnet werden müsste. Mehr dazu erfahrt ihr auf deren Homepage. Nur soviel sei noch dazu gesagt: Nichts ist mehr 100% sicher, alles kann kontaminiert sein, oder zumindest Spuren davon aufweisen. Genfreie Äcker sind NICHT geschützt durch Verwehungen. Man berichtete mir sogar davon, dass nicht nur Mais Mais, sondern auch Mais Rübe infizieren kann. Und die oben erwähnte Liste von Transgen kann Dir zusätzlich helfen, ich zu orientieren.

Was Du tun kannst: Nötige Deinen Händler, und penetriere die Produzenten. Frag nach, ob die Ware 100% genfrei ist, sei unbequem! Und boykottiere den Supermarkt, so gut es Dir möglich ist. Nur so kannst Du Dir einigermaßen sicher sein, dass Du keine kontaminierte Ware verzehrst. Denke dabei auch an Imbisse und Restaurants. Es gibt bis heute keinerlei Kennzeichnungspflicht dafür!!! Du hast die Macht, denn Du kannst mit Deinem Einkauf den Markt lenken. Kaufe möglichst Bio, denn bei Bio ist gentechnik nicht erlaubt. Was aber leider nicht bedeutet, dass Bio kontaminiert sein kann. Denn Gentechnik ist am Ende unkontrollierbar! Doch nur hier kannst du Dir sichers ein, bestenfalls keine gentechnsich veränderten Lebensmittel zu verzehren.

 

So, mehr in Kürze!

In der Zwischenzeit kannst Du Dir weiter Filme ansehen unter Visuelles, um Dich noch umfangreicher über unsere heutige Ernährung zu informieren. Dort gibt es Filmmaterial für mehrere Stunden! Und jeder Film ist meiner Meinung nach ein Juwel für sich. Viele Stunden pure Wahrheit, pures Wissen!

 

Du hast Dich bis nach unten durchgeschlagen und bist jetzt so richtig am Ende, bist regelrecht aufgerüttelt worden? Du warst tapfer, das soll mit Lösungsvorschlägen belohnt werden!

Wähle, welches Thema Du jetzt wichtiger findest, um diesem Wahnsinn zu entkommen.

 

 

B a c k  T o  T h e  R o o t s

 

V e g a n i s m u s

 

Möhren - Messer und Gabel

Neuester Blogeintrag

Di

19

Mär

2013

Nanotechnik erobert hinter unserem Rücken die Welt!

Nanoteilchen. Sie erobern immer mehr unseren Markt und machen auch bei unserer Ernährung nicht Halt. Große Konzerne erhoffen sich dadurch riesige Gewinne, Forscher arbeiten an einer neuen Food-Generation, dem sogenannten "Nanofood". Nanofood wäre zb. eine Pizza, die bei 300 Watt in der Mikrowelle eine rotfarbene Margharita werden würde, bei 400 Watt grün, und nach Spinat schmeckt. Oder wie wäre es mit einem Milchshake, der je nach Stärke des Schüttelns anch Banane oder Erdbeere schmecken würde? Diese Nanofoods gibt es derzeit noch nicht im Handel, sind aber dabei entwickelt zu werden. Trotzdem gibt es sie schon: Die Nanoteilchen in unserer Ernährung und vielen weiteren Bereichen...

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