Das süße "Gold"

Wir alle lieben das Süße. Süß ist eines der 5 Geschmacksrichtungen, die wir kennen, und nicht missen möchten. Süß kann uns helfen, schnelle Energie zu liefern. Süß verbinden wir mit Wonne, Freude und genießen.

Bei: ► Ernährung ► Gift in unserem Essen ► Chemie, überall Chemie hast Du über die Leptinresistenz, unkontrolliertem Essen und wie wir im Grunde der Industrie hoffnungslos ausgeliefert sind, gelesen. Wenn nicht, solltest Du das nachholen. Denn der Zucker ist, neben Glutamat, deren grösste Waffe. Der Zucker spielt dabei eine sehr große Rolle. Zucker ist nicht nur süß, verursacht Karies, hat Einfluß auf unseren Blutzuckerspiegel, sondern ist auch eine direkte Gefahr für unseren Hormonhaushalt. Zucker macht sogar regelrecht süchtig. Schon alleine durch den Einfluß auf den Blutzuckerspiegel ergibt sich die Problematik, dass wir regelmässig neu "nachlegen" müssen, damit wir einigermaßen stabil bleiben. Auf Dauer ist eine solche Stabilität aber garnicht mehr möglich.Wir wechseln permanent zwischen Pusch und Einknicken. In Zukunft werde ich hier mehr über unser süßes Gift und möglichen Alternativen berichten, bis dahin lege ich Dir den Vortrag von Andres Bircher ans Herz.

Fehlernährung führt zu Übergewicht und Diabetes (Ausschnitt)

Ein Vortrag von Dr. med. Andres Bircher

 

  • "...Diabetes II ist ein Zivilisationsphänomen, eine durch industrielle Fehlernährung und Bewegungsmangel erzeugte Stoffwechselstörung."
  • "Immer mehr Menschen leiden an Diabetes mellitus. 1960 litten 0,6% der Deutschen an Diabetes, 1988 4,1% und heute sind es 10% (rund 8 Millionen Menschen). Der Diabetes kostet 20% der Ausgaben der Krankenver- sicherung..."
  • "...Die massive Zunahme des Diabetes mellitus trotz dieses grossen finanziellen Aufwandes zeigt genauso wie bei den anderen Zivilisationskrankheiten, dass unsere moderne Medizin in ihrer Aufgabe, diese zu verhüten und zu heilen, versagt hat.."
  • "...Aus süssen Speisen, Weissmehlspeisen, gesüssten Limonaden, Teigwaren, hellem Brot und Backwaren die aus hellem Auszugsmehl gefertigt sind, wird Zucker rasch und in grosser Menge freigegeben (schnelle Kohlenhydrate). Der gesunde Organismus reagiert hierauf prompt mit kräftiger Insulinausschüttung. Danach aber sinkt der Blutzucker zu tief ab. Heisshunger, Schwäche, Zittern, Gereiztheit und Unruhe zwingen uns wieder schnelle Kohlenhydrate zu essen. Dabei steigt der Insulinbedarf und Insulinspiegel immer höher an und auch die Stresshormone werden vermehrt freigesetzt. Die meisten Menschen leiden an diesem Phänomen als Folge ihrer Fehlernährung. Die Transportproteine der Zellmembranen sind überfordert. Es entsteht Insulinresistenz und damit der Diabetes des Typs II..."

 

Was getan werden kann

  • "...Die Therapie der Wahl ist deren grundlegende Korrektur des Stoffwechsels durch eine Heildiät aus lebendiger vegetabiler Frischkost (Rohkost) über mehrere Wochen bis zum Erreichen des Idealgewichts, unter Weglassen von Zucker, Alkohol und allen Reizstoffen (Bohnenkaffee) und aller industriellen Produkte..."

 

Da ich den vollständigen Bericht aus rechtlichen Gründen nicht hier veröffentlichen darf, bitte ich um Verständnis, dass für den ganzen Vortrag noch ein Klick benötigt wird, um ihn auf der Originalseite symptome.ch komplett lesen zu können. Es lohnt sich :-) 

Dieser Artikel wurde verfasst von Dr. med. Andres Bircher

Mediziner und Facharzt, Dozent, Autor
Wissenschaftliche Naturheilkunde

- Gründer und Präsident der Stiftung Maximilian Bircher
- Stiftungsrat der Stiftung BIRCHER-BENNER
- Leiter des Medizinischen Zentrums BIRCHER-BENNER Braunwald
- Enkel von Dr. med. Maximilian Bircher-Benner, Pionier der wissenschaftlichen Naturheilkunde (1867-1939)

Süße Alternativen und Zusatzstoffe

Hier wirst Du in Zukunft über süße Austauschstoffe wie Aspartam, und über Alternativen wie Honig, Agavendicksaft, Stevia, Datteln & Co. mehr lesen können.

► Fruktose, im Obst ungefährlich. Aber wie sieht es damit als Zusatzstoff aus?

 

Die Autoren in der Fachzeitschrift "Nature" halten den immer grösser werdenden Zuckerkonsum für die epidemieartige Zunahme an Übergewicht und Stoffwechselkrankheiten für verantwortlich. Besonders schlimm ist die Zugabe an isoliertem Fruchtzucker in Conveniencenahrung.

  • "...Es geht hier um den Zucker, den die Lebensmittelindustrie ihren Produkten bewusst zusetzt. Vorgeblich, damit sie besser schmecken. Tatsächlich aber, damit sie sich besser verkaufen. Hier liegt das Problem..."
  • "...Immer mehr Fertiglebensmittel werden gesüsst. Die Industrie reichert sie mit sogenanntem fruktosereichen Kornsirup an oder auch mit Saccharose. Beide Zusätze enthalten Fruchtzucker, Fruktose..."
  • "...Es geht hier nicht um den Fruchtzucker in Obst. Wenn Sie Obst essen, dann nehmen Sie den Fruchtzucker immer zusammen mit pflanzlichen Fasern auf. Diese Ballaststoffe sorgen dafür, daß nicht so viel Zucker verstoffwechselt wird und ins Blut übergeht. Die Fasern sind wie ein Antidot: Sie verhindern eine Überdosierung von Fruktose im Körper. Wir haben sehr spezifische Daten, die zeigen: Wenn man Zucker zusammen mit Ballaststoffen einnimmt, dann ist das nicht schädlich..."
  • "...Die Industrie aber setzt Fruktose Lebensmitteln pur zu, ohne regulierende Pflanzenfasern. In dieser Form, und im Übermaß genossen, sei kalorienreicher Fruchtzucker ein großes Risiko für die Gesundheit, sagt der US-Kinderarzt: "Fruktose wird völlig anders im Körper umgesetzt als zum Beispiel Traubenzucker, nämlich eher wie Alkohol. Fruktose kann deshalb auch die gleichen Erkrankungen verursachen wie Alkohol. Das sind zum Beispiel Leber- oder Herz- und Kreislaufschäden. Fruchtzucker geht direkt in die Leber und kann sie überladen und vergiften. Wenn das passiert, kommt es zu verschiedensten Stoffwechsel-Störungen. Am Ende steht dann eine Erkrankung, die wir Metabolisches Syndrom nennen..." 
  • "...Die Forscher machen dafür vor allem den Zusatzstoff Fruktose verantwortlich. Man müsse ihn daher auf eine Stufe mit Tabak und Alkohol stellen."  Mehr lesen "Die giftige Wahrheit über Zucker" 
Möhren - Messer und Gabel

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19

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2013

Nanotechnik erobert hinter unserem Rücken die Welt!

Nanoteilchen. Sie erobern immer mehr unseren Markt und machen auch bei unserer Ernährung nicht Halt. Große Konzerne erhoffen sich dadurch riesige Gewinne, Forscher arbeiten an einer neuen Food-Generation, dem sogenannten "Nanofood". Nanofood wäre zb. eine Pizza, die bei 300 Watt in der Mikrowelle eine rotfarbene Margharita werden würde, bei 400 Watt grün, und nach Spinat schmeckt. Oder wie wäre es mit einem Milchshake, der je nach Stärke des Schüttelns anch Banane oder Erdbeere schmecken würde? Diese Nanofoods gibt es derzeit noch nicht im Handel, sind aber dabei entwickelt zu werden. Trotzdem gibt es sie schon: Die Nanoteilchen in unserer Ernährung und vielen weiteren Bereichen...

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