Unverträglichkeiten (Pseudoallergien) und Allergien

Wer sich die Rubrik Gift in unserem Essen gründlich durchgelesen hat, wird sich nicht mehr darüber wundern, dass unsere Gesellschaft von nicht nur immer diffuseren und vielfältigen Krankheitsbildern geplagt wird, wo der Arzt scheinbar seine absolute Grenzen erreicht, sondern dass immer mehr Menschen von Unverträglichkeiten und Allergien geplagt sind. Viele Leiden werden aber oftmals nicht mit sowas in Verbindung gebracht.

 

Rast Dir manchmal aus unerfündlichen Gründen das Herz, oder wirst Du anch dem Essen immer unaussprechlich müde? Leidest du unter Akne, hast Neurodermitis, quälen Dich oft Kopfschmerzen (oder gar Migräne), Schlaflosigkeit, chronische Erkrankungen wie Nebenhöhlenentzündungen, Gelenk- und Rückenschmerzen? Die Symptome einer Nahrungsmittelintoleranz oder Allergie sind weitaus breitgefächerter, als es allgemeinhin in unseren Köpfen verankert und bekannt ist. Die meisten Menschen verbinden Unverträglichkeiten mit direkten, nach dem Verzehr beginnenden Bauchschmerzen, Übelkeit und stundenlangen Sitzorgien auf dem Klo. Vielen Menschen ergeht es auch genau so. Aber es gibt mindestens genauso viele Menschen, die so garnicht in dieses Schema passen, aber dennoch allergisch oder intolerant auf bestimmte Nahrungsmittel reagieren.

Hier entsteht eine Info - Plattform für Intoleranzen und Allergien. Ich habe mich dazu entschlossen, diese Rubrik mit hinein zu nehmen, da ich 1. selbst betroffen (in meinem Rezepteteil wirst Du deshalb vermutlich einige brauchbare Rezepte für Dich in Zukunft finden können) und 2. davon überzeugt bin, dass unsere moderne Ernährungs- und auch Lebensform mit all den ganzen Umweltgiften, der Schnelllebigkeit und Stress/Druck dazu führen, dass immer mehr Menschen davon betroffen sind, ihre gesundheitlichen und psychischen Probleme damit aber nicht in Verbindung bringen können. Auch mir erging es jahrelang so! Nicht nur ich gehe davon aus, dass es hier eine erhebliche Dunkelziffer gibt, da zum Einen die Symptome weitaus diffuser verlaufen (dazu später mehr) und bis zu 3 Tage nach dem jeweiligen Verzehr auftreten können, und so keinerlei Bezug mehr zum Essen gemacht werden kann (dazu weiter unten mehr). Selbst wenn Jemand schon den Verdacht hegte, dass bestimmte Lebensmittel unverträglich sind, stellt sich oftmals die Hürde, einen Arzt zu finden, der diese Symptomatik ernst nimmt und eine Verbindung zur Ernährung für wahrscheinlich hält. Selbst wenn der Arzt genug Kenntnisse besitzt, um die Situation richtig einzuschätzen, ergibt sich das Problem, dass die Tests häufig falsch negativ ausfallen und nicht sicher sind. Genau deshalb leiden vermutlich sehr viel mehr Menschen tagtäglich an ihren sogenannten "Zipperlein", die den Alltag erheblich erschweren und am Nervenkostüm reissen, ohne Hilfe zu bekommen. Einige der Symptome haben auch einen schweren, zum Teil lebensgefährlichen Verlauf (anaphylaktischer Schock, lebensbedrohliche Halsschwellung, Asthmaanfälle und dergleichen).

Mit der Zeit werde ich diese Rubrik noch weiter ausbauen. Bis dahin ein erster Link zum Thema Allergien.

Das deutsche Ernährungsberatungs- und Informationsnetz (DEBInet) listet verschiedene Allergien auf und bietet umfangreiche Erst-Informationen dazu. Zu finden sind Infos über:


◙ Krankheitsbild, Therapie, Ernährungsempfehlungen, Medikamente

◙ Milcheiweiss- und Hühnerallergie

◙ Fisch- und Schalentierallergie

◙ Getreide-, Nuss-, Samen- und Erdnussallergie

◙ Pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien (sogenannte Kreuzallergien)

◙ Nickelallergie

 

Dazu auch die Artikel und Seiten:

Lebensmittelallergien bei betroffenen Kleinkindern unterschätzt

Ernährungstagebuch

Um Intoleranzen und Allergien aufzuspüren, kann ein Ernährungstagebuch hilfreich sein.
Hier kannst Du einen Vordruck im PDF-Format herunterladen und ausdrucken, welches von Tilactamed zur Verfügung gestellt wird. Ein Ernährungstagebuch, in Verbindung mit der Auslass- und/oder Rotationsdiät ist die sicherste Methode, um Probleme mit der Ernährung aufzudecken, da Tests oft falsche Ergebnisse erzielen. Die Symptome sind oftmals so subtil, und können bis zu 3 Tage später auftauchen, so dass eine Zuordnung zur Ernährung allgemein, und zum Lebensmittel im Speziellen, schlicht und ergreifend nicht mehr möglich ist. Mit dem Tagebuch hingegen (es muss über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden), ist es möglich, die Symptome fest zu stellen, und alle Lebensmittel zu finden, die Dir Probleme bereiten, und damit eine eindeutige Zuordnung bewerkstelligen. Kein Test der Welt wird Dir so sichere Ergebnisse einbringen, wie diese Methode.

Möhren - Messer und Gabel

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